Gedeon Burkhard:
1969 in München geboren, machte Gedeon bereits früh Bekanntschaft mit der Schauspielerei. Bereits im Alter von 10 Jahren stand er vor einer Kamera. Es folgten weitere TV-Projekte, doch erst das Kinoprojekt „Kleine Haie“ brachte dem Schauspieler 1992 den Durchbruch. Er gab den Möchtegern-Schauspieler Ali hier so überzeugend, dass er prompt beim Bayrischen Filmpreis als Bester Darsteller ausgezeichnet wurde. Gleichzeitig hatte die Branche ihre Schublade für Gedeon gefunden. Als gutaussehender „Lover“ spielte er sich durch diverse Nachfolgejobs, darunter auch „Abgeschminkt!“ an der Seite von Katja Riemann. 1995 trat er dann die Nachfolge von Tobias Moretti in der sehr erfolgreichen Krimiserie „Kommissar Rex“ an und etablierte sich damit endgültig in der deutschsprachigen TV-Top-Liga. Der Sohn der Schauspielerin Liesel von Molo, der bereits mit 16 Jahren die Schule zu Gunsten der Karriere beendet hatte, gab den Ermittler mit Hund bis ins Jahr 2001. Unterbrochen wurde sein TV-Einsatz durch diverse Filmprojekte und Gastrollen in anderen Serien. Auch nach seinem Abschied bei „Rex“ blieb Gedeon Burkhard dem Medium Fernsehen treu. 2006 kam er mit „Der letzte Zug“ in einer wenig heiteren Geschichte in unsere Kinos. Der Film von Joseph Vilsmaier und Dana Vávróvá erzählt die Geschichte von 688 Juden, die 1943 nach Auschwitz deportiert wurden.
Gedeon Burkhard hat seit 2004 eine Tochter namens Gioia Filomena. Derzeit lebt der Schauspieler in Berlin. Neben seiner Arbeit vor der Kamera lieh Gedeon als Synchronsprecher unter anderem Keanu Reeves und Joaquin Phoenix bereits seine Stimme.